Die Geschichte des
Judoclub Klosterneuburg
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Der Judoclub Klosterneuburg besteht seit 1988.
Damals gründeten der zweifache Olympiasieger Peter Seisenbacher und sein
Mannschaftskollege Friedrich Summer den Verein. Mit von der Gründerpartie
war noch der bekannte, leider schon verstorbene, Sportmasseur Josef Flenner.
Unter dem Leitsatz‚ “Judo bildet Geist und Körper und macht zudem noch eine
Menge Spaß”, wurde damals und wird noch heute sportinteressierten Kindern,
Jugendlichen aber auch Erwachsenen die Faszination der fernöstlichen
Kampfsportart Judo nähergebracht.
In den Anfangsjahren noch zugehörig zur ‚Seisenbachers Judoschule’ trennten
sich die Wege der Vereinsgründer und der Judoclub Klosterneuburg wurde ein
autonomer Verein. Während Peter Seisenbachers Hauptinteresse der Wiener
Judoschule galt, war die Tätigkeit des Judoclubs Klosterneuburg und dem dafür
verantwortlichen Obmann Friedrich Summer, zur damaligen
ZeitVerbandskapitän, auf den Landesverband NÖ ausgerichtet.
Durch die gelungene Arbeit mit unseren Mitgliedern im Breitensport, aber auch
der professionellen Betreuung wettkampforientierter Sportler wurde der
Judoclub Klosterneuburg zum fixen Bestandteil des Österreichischen
Judogeschehens.
Zahlreiche Siege und Platzierungen bei nationalen und internationalen
Bewerben, im Nachwuchs und in der allgemeinen Klasse, wurden von
Klosterneuburger Kämpfern errungen. 1995 stieg die Kampfmannschaft des
JCK, nach dem Gewinn der Landesmeisterschaft und dem Sieg beim
Aufstiegsturnier der Meister, in die zweite Bundesliga auf. Dort wurde 96 der
dritte Platz erreicht und 1997 als Zweiter der Aufstieg in die erste Bundesliga
erreicht. Nach einem fünften Platz im ersten Jahr in der höchsten
Wettkampfklasse Österreichs konnte 1999 in einer Wettkampfgemeinschaft mit
dem Judoclub Leopoldstadt als COLOP Samurais das Ligafinale erreicht
werden und die Bronzemedaille der Österreichischen Staatsmeisterschaft
gewonnen werden.
Bedeutende Kämpfer des JC Klosterneuburg seit Gründung des Vereins bis
heute sind unter anderem Europameister Norbert Haimberger, Militär
Weltmeister Thomas Haasmann, Olympiastarter Anton Summer aber auch der
Tschechische Vizeweltmeister Wladimir Kocman. Peter Summer, aktueller
Obmann des Vereins, ist als angehöriger einer Sondereinheit der Polizei noch
heute als erfolgreicher Kampfsportler bei Exekutivbewerben tätig. Marcus
Reiter, Andreas Summer und Christoph Hof schafften als Jugendliche die
Aufnahme in das Bundesleistungszentrum für Hochleistungssportler in der
Südstadt und konnten dort ihre sportliche und berufliche Ausbildung ausüben.
Iris Mair krönte ihre Judokarriere mit dem Gewinn der Goldmedaille der KATA
WM in Kanada.
Im Jahr 2000 zog sich der Judoclub Klosterneuburg aus finanziellen
Entscheidungen aus dem Ligabetrieb des ÖJV zurück. Heute gilt verstärkt der
Jugendarbeit Augenmerk. Mit Robert Haas konnte ein kompetenter, mit viel
Herzblut arbeitender, Trainer für die Tätigkeit im Verein gewonnen werden.
Sein Tun sorgt für steigende Mitgliederzahlen, für tolle Erfolge und Leistungen
der jungen KämpferInnen bei Meisterschaften und Nachwuchsbewerben und
fördert eine sehr gute Zusammenarbeit mit Klosterneuburgs Schulen. In der
Mittelschule Langstögergasse gehört Judo bereits zum Unterricht. In der Anton
Bruckner Schule befindet sich bereits ein weiterer Trainingsstandort des
Judoclub Klosterneuburg. Weiters wurde unser Angebot auf
Selbstverteidigungskurse für Frauen erweitert. In Zusammenarbeit mit der
Exekutive bieten wir diese Kurse auch an Höheren Lehranstalten in Wien an.
Die positiven Reaktionen unserer Mitglieder und unserer Schüler bestärken den
Verein und die Hauptverantwortlichen Obmann Peter Summer sowie Trainer
Robert Haas, diesen Weg weiterzugehen
Fritz Summer / Vereinsgründer & Ehrenpräsident