Die Geschichte des Judoclub Klosterneuburg  © Lorem Ipsum Dolor 2010 Der Judoclub Klosterneuburg besteht seit 1988. Damals gründeten der zweifache Olympiasieger Peter Seisenbacher und sein Mannschaftskollege Friedrich Summer den Verein. Mit von der Gründerpartie war noch der bekannte, leider schon verstorbene, Sportmasseur Josef Flenner. Unter dem Leitsatz‚ “Judo bildet Geist und Körper und macht zudem noch eine Menge Spaß”, wurde damals und wird noch heute sportinteressierten Kindern, Jugendlichen aber auch Erwachsenen die Faszination der fernöstlichen Kampfsportart Judo nähergebracht. In den Anfangsjahren noch zugehörig zur ‚Seisenbachers Judoschule’ trennten sich die Wege der Vereinsgründer und der Judoclub Klosterneuburg wurde ein autonomer Verein. Während Peter Seisenbachers Hauptinteresse der Wiener Judoschule galt, war die Tätigkeit des Judoclubs Klosterneuburg und dem dafür verantwortlichen Obmann Friedrich Summer, zur damaligen ZeitVerbandskapitän, auf den Landesverband NÖ ausgerichtet. Durch die gelungene Arbeit mit unseren Mitgliedern im Breitensport, aber auch der professionellen Betreuung wettkampforientierter Sportler wurde der Judoclub Klosterneuburg zum fixen Bestandteil des Österreichischen Judogeschehens. Zahlreiche Siege und Platzierungen bei nationalen und internationalen Bewerben, im Nachwuchs und in der allgemeinen Klasse, wurden von Klosterneuburger Kämpfern errungen. 1995 stieg die Kampfmannschaft des JCK, nach dem Gewinn der Landesmeisterschaft und dem Sieg beim Aufstiegsturnier der Meister, in die zweite Bundesliga auf. Dort wurde 96 der dritte Platz erreicht und 1997 als Zweiter der Aufstieg in die erste Bundesliga erreicht. Nach einem fünften Platz im ersten Jahr in der höchsten Wettkampfklasse Österreichs konnte 1999 in einer Wettkampfgemeinschaft mit dem Judoclub Leopoldstadt als COLOP Samurais das Ligafinale erreicht werden und die Bronzemedaille der Österreichischen Staatsmeisterschaft gewonnen werden. Bedeutende Kämpfer des JC Klosterneuburg seit Gründung des Vereins bis heute sind unter anderem Europameister Norbert Haimberger, Militär Weltmeister Thomas Haasmann, Olympiastarter Anton Summer aber auch der Tschechische Vizeweltmeister Wladimir Kocman. Peter Summer, aktueller Obmann des Vereins, ist als angehöriger einer Sondereinheit der Polizei noch heute als erfolgreicher Kampfsportler bei Exekutivbewerben tätig. Marcus Reiter, Andreas Summer und Christoph Hof schafften als Jugendliche die Aufnahme in das Bundesleistungszentrum für Hochleistungssportler in der Südstadt und konnten dort ihre sportliche und berufliche Ausbildung ausüben. Iris Mair krönte ihre Judokarriere mit dem Gewinn der Goldmedaille der KATA WM in Kanada. Im Jahr 2000 zog sich der Judoclub Klosterneuburg aus finanziellen Entscheidungen aus dem Ligabetrieb des ÖJV zurück. Heute gilt verstärkt der Jugendarbeit Augenmerk. Mit Robert Haas konnte ein kompetenter, mit viel Herzblut arbeitender, Trainer für die Tätigkeit im Verein gewonnen werden. Sein Tun sorgt für steigende Mitgliederzahlen, für tolle Erfolge und Leistungen der jungen KämpferInnen bei Meisterschaften und Nachwuchsbewerben und fördert eine sehr gute Zusammenarbeit mit Klosterneuburgs Schulen. In der Mittelschule Langstögergasse gehört Judo bereits zum Unterricht. In der Anton Bruckner Schule befindet sich bereits ein weiterer Trainingsstandort des Judoclub Klosterneuburg. Weiters wurde unser Angebot auf Selbstverteidigungskurse für Frauen erweitert. In Zusammenarbeit mit der Exekutive bieten wir diese Kurse auch an Höheren Lehranstalten in Wien an. Die positiven Reaktionen unserer Mitglieder und unserer Schüler bestärken den Verein und die Hauptverantwortlichen Obmann Peter Summer sowie Trainer Robert Haas, diesen Weg weiterzugehen Fritz Summer / Vereinsgründer & Ehrenpräsident